Pressemitteilung

Neuer Kommunikationsdirektor setzt auf Schwarmintelligenz und klare Botschaft

Der Bad Homburger Wirtschaftspsychologe Henrik Persicke ist der neue Landesdirektor für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland. Er übernimmt das Ehrenamt von der Berliner Politikwissenschaftlerin Verena Holtz.

"Der Glaube an Christus bringt Frieden und Freude, egal in welchen Umständen", so die Botschaft, die der 29-jährige Persicke gemeinsam mit einem Team aus Freiwilligen nach außen tragen will. Er koordiniert die Arbeit des deutschen Landesrates für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation und leitet fachlich die Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit der Pfähle an.

Persicke freut sich auf die neue Aufgabe und vertraut auf die Schwarmintelligenz in seinem Team. Unterstützt wird er durch hauptamtliche Fachleute aus der Kommunikationsabteilung der Kirche. So fungiert Dr. Ralf Grünke weiterhin als deutscher Pressesprecher.

 

"Viele Menschen, egal welcher Herkunft oder Glaubenseinstellung, verstehen sich als Advokaten des Guten. Mit ihnen möchten wir gemeinsam die Trauernden trösten, die Schwachen stärken und die Armen aufbauen", formuliert Persicke ein weiteres Anliegen. Dabei knüpft er an die jahrelangen Bemühungen seiner Vorgängerin an.

Holtz hatte insbesondere beim interreligiösen Dialog neue Wege beschritten. Im vergangenen Jahr saß sie als erste Vertreterin der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage auf dem Podium einer offiziellen Veranstaltung des Evangelischen Kirchentages. Für ihre Kirche nahm sie an der Weltversammlung von Religions for Peace in Lindau teil. Am Rande des Katholikentages in Münster im Jahr 2018 traf sie den Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime zu einem informellen Gespräch. Ferner pflegte sie Beziehungen zu Organisationen, die sich für den Glauben an Gott, für Religionsfreiheit, für die Achtung von Menschenrechten und für wohltätige Zwecke einsetzen.

Als Vorbild dient dem neuen Kommunikationsdirektor hinsichtlich langjähriger Beziehungspflege und des interreligiösen Dialogs zumal sein Vater Michael, der als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Kirche in Niedersachsen und Ostwestfalen aktiv ist.

Persicke selbst war bislang nur im Rahmen der Tage der offenen Tür im Frankfurt-Tempel in Berührung mit der Öffentlichkeitsarbeit der Kirche gekommen. Zum Zeitpunkt seiner neuen Berufung engagierte er sich in der Gemeinde Friedrichsdorf in der Erwachsenenarbeit als Ratgeber des Ältestenkollegiumspräsidenten. Außerhalb seines Ehrenamts wird er seine Selbstständigkeit als Wirtschaftspsychologe und seine unternehmerische Aktivität weiterhin verfolgen.

Zum Dienst in der Kirche Jesu Christi wird man von Gott berufen. Die Führungsbeamten bemühen sich bei der Entscheidung, wer zu einem Amt berufen werden soll, um Führung und Eingebung. Die Berufung von Henrik Persicke zum Landesdirektor für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation in Deutschland sprachen Elder Gary B. Sabin, Elder Massimo de Feo und Elder Erich W. Kopischke aus, die gemeinsam die Präsidentschaft des Gebiets Europa bilden. Im deutschen Landesrat für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation werden sie durch den Gebietssiebziger Elder Markus Zarse vertreten.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist Gründungsmitglied des Rates der Religionen in Frankfurt am Main und beteiligt sich an den Arbeitsgemeinschaften der Kirchen und Religionsgesellschaften (AKR) in Berlin, Hamburg und Niedersachsen sowie an lokalen runden Tischen der Religionen. Sie ist in Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen als Körperschaft des öffentlichen Rechts verfasst.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.